Unsere Krankenversicherung für dein Kaninchen

Schon ab 24,18 €
im Monat!*

Kaninchen sind sanfte und sensible Tiere, die viel Freude in unseren Alltag bringen. Leider kann es trotz aller Vorsicht und Fürsorge passieren, dass sie erkranken oder sich verletzen. Mit unserer Kleintier-Krankenversicherung bist du für den Ernstfall gut vorbereitet. Sie übernimmt die Tierarztkosten, wenn dein Kaninchen medizinische Hilfe braucht. So kannst du zum Wohl deines Tieres entscheiden, ohne dir um finanzielle Belastungen Sorgen zu machen.

5 Gründe für unsere Kaninchen-Krankenversicherung

  • Bis zu 100 % Kostenübernahme unabhängig vom GOT-Satz
  • Alle Heilbehandlungen und Operationen bei Krankheit oder Unfall versicherbar
  • Zeitlich unbegrenzte Vor- und Nachbehandlungen im Rahmen von Operationen
  • Bildgebende Verfahren, Unterbringung in Tierklinik, Notdienstgebühr, Arzneimittel und telemedizinische Beratung inklusive
  • Zuschuss für chirurgische Kastration und Sterilisation sowie bei Zahn- und Kiefererkrankungen
Kaninchen-Tarifrechner

Für den Ernstfall gewappnet mit unserer Kaninchenversicherung

Als Fluchttiere können Kaninchen Schmerzen und Unwohlsein lange verbergen. Gesundheitliche Probleme werden oft erst spät erkannt. Infolgedessen können aufwendige Behandlungen oder Operationen notwendig sein, die mit hohen Kosten einhergehen.

Unsere Kleintier-Krankenversicherung bietet dir finanziellen Schutz. Sie erstattet bis zu 100 % der Tierarztkosten unabhängig davon, nach welchem Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet wird. Dadurch kannst du die Behandlung wählen, die für dein Kaninchen am besten ist und bist auch bei komplexeren Eingriffen auf der sicheren Seite.

Typische Erkrankungen bei Kaninchen im Überblick

Kaninchen gelten als unkompliziert, was die Haltung und Pflege betrifft. Das heißt jedoch nicht, dass sie vor gesundheitlichen Problemen gefeit sind. Es gibt verschiedene Erkrankungen, von denen Kaninchen betroffen sein können. Hier eine Auswahl:

Augenerkrankungen

Augenkrankheiten treten bei Kaninchen relativ häufig auf. Dazu gehören insbesondere Bindehautentzündungen, Hornhautgeschwüre, Abszesse und verstopfte Tränennasenkanäle. Auch Fehlbildungen der Augenlider (Ektropium und Entropium), Katarakte (Grauer Star) und Glaukome (Grüner Star) kommen vor. Eine tierärztliche Behandlung ist wichtig, um dem Kaninchen zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen und schlimmere Folgen zu verhindern.

Gebärmuttererkrankungen

Unkastrierte Häsinnen sind oft von Gebärmuttererkrankungen betroffen. Neben Gebärmutterentzündungen kommen insbesondere im höheren Alter häufiger Gebärmuttertumore vor. In vielen Fällen ist eine operative Entfernung der Gebärmutter erforderlich. Eine Kastration kann das Risiko für entsprechende Erkrankungen senken.

Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten bei Kaninchen sind ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Sie sind oft sehr ansteckend und können tödlich verlaufen. Beispiele sind:

Kaninchenschnupfen

Kaninchenschnupfen ist eine Atemwegserkrankung, die meist durch Bakterien verursacht wird. Typische Symptome sind Nasenausfluss, Niesen und rasselnde Atemgeräusche. Im weiteren Verlauf kann es zu Bindehaut- oder Ohrenentzündungen kommen. Gefährlich wird es, wenn die Erkrankung unbehandelt bleibt und eine Lungenentzündung entsteht. Kaninchenschnupfen ist grundsätzlich therapierbar. Es gibt auch eine Impfung zur Vorbeugung. Allerdings wird diese nur empfohlen, wenn Kaninchen in größeren Gruppen zusammenleben und die Ansteckungsgefahr dadurch besonders groß ist.

Myxomatose

Myxomatose ist eine hochansteckende Viruserkrankung. Sie wird auch als Kaninchenpest bezeichnet. Typische Symptome sind Schwellungen im Gesichtsbereich (Augenlider, Mund, Ohren), an den Pfoten und im Genitalbereich. Hinzu kommen Appetitlosigkeit, Fieber und Atemprobleme. Da es keine spezielle Therapie dagegen gibt, lassen sich nur die Symptome behandeln. Die Erkrankung endet daher oft tödlich. Eine Impfung zur Vorbeugung ist der einzig wirksame Schutz.

Rabbit Hemorrhagic Disease (RHD)

RHD, auch Chinaseuche genannt, wird durch die Caliciviren RHDV-1 und RHDV-2 hervorgerufen. Die Erkrankung bricht 1 bis 3 Tage nach der Ansteckung aus. Bei ungeimpften Tieren beträgt die Sterblichkeitsrate 80 bis 100 %. Sehr häufig tritt der Tod plötzlich ein, ohne dass vorher Symptome in Erscheinung treten. In seltenen Fällen gehen hohes Fieber, Nasenbluten und Mattigkeit voraus. RHD-Viren können von Kaninchen zu Kaninchen, aber auch durch andere Säugetiere, den Kontakt mit infiziertem Sekret oder Stechmücken übertragen werden. Eine Impfung ist daher sehr wichtig. Sie wird ein bis zwei Mal jährlich empfohlen.

Magen-Darm-Erkrankungen

Kaninchen haben ein empfindliches Verdauungssystem. Es gibt vieles, das ihrem Magen-Darm-Trakt zusetzen kann. Häufige Gründe für Verdauungsstörungen sind Zahnerkrankungen, Parasiten, Infektionen, Haarballen und verschluckte Fremdkörper. Kommt es zu Durchfällen oder Verstopfung, kann das für Kaninchen schnell lebensbedrohlich werden. Gefährlich ist auch die sogenannte Trommelsucht (Tympanie). Dabei bläht der Magen-Darm-Trakt schmerzhaft auf. Der Bauch wird hart und die Kaninchen trommeln vor Stress mit den Pfoten. Eine schnelle tierärztliche Behandlung ist wichtig, da sonst das Risiko eines Schocks besteht.

Nieren- und Harnwegserkrankungen

Blasengrieß, Blasen- und Nierensteine sowie Blasenentzündungen entstehen bei Kaninchen häufig als Folge von Flüssigkeitsmangel und Kalziumüberschuss. Die Behandlungsmethoden variieren je nach Krankheitsbild. In manchen Fällen können Medikamente und eine Anpassung der Fütterung helfen. Es kann aber beispielsweise auch eine Blasenspülung oder eine chirurgische Harnsteinentfernung notwendig sein. Nierengrieß und Nierensteine können bei Kaninchen zu einer Niereninsuffizienz führen. Hier ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, um schlimmere Folgen zu verhindern.

Ohrenerkrankungen

Ohrenerkrankungen können alle Kaninchen betreffen. Sie treten insbesondere bei Widderkaninchen auf. Widderkaninchen haben seitlich herunterhängende Schlappohren. Der Gehörgang ist eng und abgeknickt. Dadurch wird das Ohr nicht ausreichend belüftet und kann sich nicht selbst reinigen. Eine häufige Folge sind Entzündungen, die Außen-, Mittel- und Innenohr betreffen können.

Parasitenbefall

Es gibt verschiedene Parasiten, die Kaninchen befallen können. Dazu zählen Darmparasiten (Würmer, Giardien, Kokzidien) und Hautparasiten wie Milben, Zecken und Flöhe. Ein Beispiel für eine weltweit verbreitete parasitäre Erkrankung ist die Enzephalitozoonose. Sie wird durch den Einzeller Encephalitozoon cuniculi verursacht. Er befällt das Gehirn, das Rückenmark, die Nieren oder die Augen. Die Symptome können entsprechend vielfältig sein. Neurologische Störungen äußern sich in einer typischen Kopfschiefhaltung sowie in Lähmungen, Krämpfen und Gleichgewichtsproblemen. Um Parasitenbefall zu behandeln, stehen unterschiedliche tierärztliche Präparate zur Verfügung. Ein gutes Hygienemanagement und Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, Erkrankungen vorzubeugen.

Pododermatitis

Pododermatitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Kaninchenpfoten, die meist durch zu harte Böden, Übergewicht oder mangelnde Hygiene entsteht. Die Läufe sind permanenter Belastung ausgesetzt, wodurch das Fell an der Unterseite ausfällt und kahle Stellen entstehen. Da Kaninchen keine Hornschicht an den Fußsohlen haben, wird die Haut im weiteren Verlauf wund und entzündet sich. Es entstehen Druckgeschwüre und eitrige Abszesse. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann die Entzündung auf Sehnen und Knochen übergehen. Kaninchen mit Pododermatitis haben einen hohen Leidensdruck und können sich schmerzbedingt nur eingeschränkt bewegen.

Tumorerkrankungen

Tumorerkrankungen treten vor allem bei älteren Kaninchen auf. Besonders betroffen sind Haut, Gesäuge und innere Organe. Tumore können gut- oder bösartig sein und bleiben anfangs oft unbemerkt. Mögliche Anzeichen sind tastbare Knoten, Gewichtsverlust, Appetitmangel und allgemeine Schwäche. Je nach Befund kommen chirurgische Eingriffe, medikamentöse Behandlungen oder palliative Maßnahmen infrage. Eine frühzeitige tierärztliche Abklärung verbessert die Behandlungs- und Heilungschancen deutlich.

Zahn- und Kiefererkrankungen

Ein häufiges Problem bei Kaninchen sind Zahnfehlstellungen und Abszesse im Maul- und Kieferbereich. Diese können angeboren sein oder sich im Lauf der Zeit entwickeln. Die Zähne von Kaninchen wachsen ein Leben lang. Beim Knabbern geeigneter Nahrung entsteht ein permanenter Abrieb. Dadurch werden die Zähne auf natürlichem Weg kurz gehalten. Geschieht das nicht, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. In dem Fall müssen die Zähne vom Tierarzt oder von der Tierärztin korrigiert und gekürzt werden.

Mit unserer Kaninchenversicherung jederzeit abgesichert

Wenn das Kaninchen krank wird oder sich verletzt, ist die Sorge um das geliebte Tier groß. Gleichzeitig stellen sich finanzielle Fragen: Welche Untersuchungen und Behandlungen sind notwendig und welche Kosten kommen auf mich zu?

Medizinische Maßnahmen können schnell umfangreicher werden als zunächst gedacht. In solchen Situationen ist es gut, finanziell abgesichert zu sein. Unsere Kaninchenversicherung leistet dir im Ernstfall gute Dienste. Sie schützt dich vor hohen Tierarztkosten, damit du dich ganz auf die Genesung deines Kaninchens konzentrieren kannst.

ab 24,18 €/Monat*

Die Kleintier-Krankenversicherung richtet sich an Halterinnen und Halter, die ihr Kaninchen im Fall von Erkrankungen oder Verletzungen umfassend absichern möchten.

Kaninchen-Tarifrechner
  • Alle Heilbehandlungen und Operationen versicherbar
  • Einmaliger Zuschuss in Höhe von 200 € für die chirurgische Kastration und Sterilisation
  • Kiefer- und Zahnerkrankungen sind bis 500 € pro Versicherungsjahr mitversichert
  • Erstattung unabhängig vom GOT-Satz
  • Aufnahme in jedem Lebensalter
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Die Vorteile der Uelzener Krankenversicherung für Kaninchen

Unsere Kleintierversicherung bietet dir umfassenden Schutz, falls dein Kaninchen aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls medizinische Hilfe braucht. Abgedeckt sind sowohl Operationen als auch ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Darin inbegriffen sind weitere Leistungen wie medizinisch notwendige bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall etc.), Arzneimittel, Notdienstgebühr, Unterbringung in der Tierklinik und telemedizinische Beratung.

Vor- und Nachbehandlungen im Rahmen einer OP sind zeitlich unbegrenzt mitversichert. So bist du auch bei langwierigen Verläufen auf der sicheren Seite. Es werden bis zu 100 % der Tierarztkosten erstattet. Dabei spielt es keine Rolle, nach welchem GOT-Satz abgerechnet wird.

Typische Kaninchenerkrankungen wie Pododermatitis, Ohrenentzündungen, Probleme mit Tränennasenkanälen oder Fehlstellungen des Augenlids sind nach einer Wartezeit von 6 Monaten mitversichert. Darüber hinaus profitierst du von einem einmaligen Zuschuss von 200 Euro für die chirurgische Kastration oder Sterilisation und kannst dir pro Versicherungsjahr bis zu 500 Euro für die Behandlung von Kiefer- und Zahnerkrankungen erstatten lassen.

Um deine Kaninchenversicherung an deine Bedürfnisse anzupassen, kannst du zwischen verschiedenen Erstattungshöhen und Selbstbeteiligungsoptionen pro Versicherungsjahr wählen. Auch ein Vertrag ohne Jahreslimit und ohne Selbstbeteiligung ist möglich. Der Versicherungsschutz kann für Kaninchen ab dem ersten Lebenstag abgeschlossen werden. Ein Höchstaufnahmealter gibt es nicht.

Für die Kleintier-Krankenversicherung besteht ein Auslandsschutz von bis zu zwölf Monaten. Du entscheidest frei, welcher Tierarzt oder welche Tierklinik dein Kaninchen behandeln soll. So erhältst du eine flexible, leistungsstarke und bedarfsgerechte Absicherung.

Nützliches Extra: Zusätzlicher Vorsorge-Baustein für dein Kaninchen

  • Vorsorge-Baustein
    Kaninchen können lange verbergen, wenn es ihnen nicht gut geht. Regelmäßige Vorsorge und Gesundheitschecks sind daher besonders wichtig, um Erkrankungen vorzubeugen oder frühzeitig zu erkennen. Mit unserem Vorsorge-Baustein sicherst du dich zusätzlich ab. Pro Versicherungsjahr kannst du dir bis zu 200 Euro für präventive Leistungen erstatten lassen. Dabei gilt eine feste Selbstbeteiligung von 25 % pro Rechnung. Folgende Maßnahmen einschließlich dazugehöriger Diagnostik sind versichert:
    • Vorsorgeuntersuchungen, freiwillige Untersuchungen, Gesundheitschecks
    • Impfungen (z.B. gegen RHD1, RHD2, Myxomatose)
    • Parasitenmittel
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Krankenversicherung für Kaninchen

Du kannst dein Kaninchen ab dem ersten Lebenstag versichern. Ein Höchstaufnahmealter gibt es nicht.

Die allgemeine Wartezeit für die Kleintier-Krankenversicherung beträgt 30 Tage ab Versicherungsbeginn. Bei Unfällen greift der Versicherungsschutz bereits nach 5 Tagen. Besondere oder vorvertraglich nicht bekannte Erkrankungen und Fehlentwicklungen sind 6 Monate nach Versicherungsbeginn versichert.

Wenn deine Vorversicherung nahtlos in den neuen Versicherungsschutz übergeht, entfällt die Wartezeit für die bisher versicherten Leistungen. Um das zu prüfen, legst du uns am besten die Vertragsunterlagen mit deinem Versicherer vor. Solltest du deine Vorversicherung bei uns abgeschlossen haben, benötigen wir keinen Nachweis. In dem Fall gelten die bedingungsgemäßen Wartezeiten für die Leistungen, die mit dem Vertrag neu hinzukommen.

Die allgemeine Wartezeit für den optionalen Vorsorge-Baustein beträgt 30 Tage ab Versicherungsbeginn.

In unserer Kaninchenversicherung ist ein Zuschuss von 500 Euro pro Versicherungsjahr für Kiefer- und Zahnbehandlungen enthalten.

Ja. Mit unserer Kleintier-Krankenversicherung erhältst du einmalig 200 Euro für eine chirurgische Kastration oder Sterilisation.

Du hast die Möglichkeit, zwischen 3.000 Euro, 5.000 Euro und einer unbegrenzten Erstattung pro Versicherungsjahr zu wählen.

Ja, der Versicherungsschutz besteht auch im Ausland für eine Aufenthaltsdauer von maximal 12 Monaten.

Behandlungen aufgrund von Myxomatose und RHD sind nur versichert, wenn ein gültiger Impfnachweis vorliegt. Eine regelmäßige Impfung wird dringend empfohlen. Mit dem optionalen Vorsorge-Baustein kannst du dir die Impfkosten erstatten lassen.

Schäden aufgrund Encephalitozoon cuniculi (EC) sind nur dann versichert, wenn das Kaninchen maximal ein Jahr vor Versicherungsbeginn negativ auf EC getestet wurde.

Ja, anhand dieser Angaben prüfen wir, ob ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht. Darauf basierend erhältst du von uns ein passendes Angebot.

Ja. Du kannst die Kleintier-Krankenversicherung ohne Selbstbeteiligung oder mit einer Selbstbeteiligung von 250 Euro oder 500 Euro pro Versicherungsjahr abschließen. Eine höhere Selbstbeteiligung geht in der Regel mit einem geringeren Versicherungsbeitrag einher. Wenn du dich für einen Vertrag ohne Selbstbeteiligung entscheidest, musst du keinen Anteil der Tierarztkosten zahlen.

Ja. Du kannst frei entscheiden, in welcher Tierarztpraxis oder Tierklinik du dein Kaninchen behandeln lassen möchtest.

In diesem Fall informierst du uns bitte in Textform. Der Vertrag wird dann entsprechend angepasst oder beendet.

*Kaninchen, Rassekategorie 1, 0 Jahre alt, 3.000 € Erstattungshöhe, 500 € SB