Blonder Labrador sitzt in der Küche und hält seinen Napf im Maul
Ernährung

Nassfutter vs. Trockenfutter

29.10.2021

Als Hundehalter:in hat man die Qual der Wahl. Trocken- oder Nassfutter sind die Klassiker neben vielen anderen Varianten der Hundefütterung wie beispielsweise das Barfen. Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, was das Beste für meinen Hund ist, gibt es jedoch nicht: Denn es kommt darauf an!

Trockenfutter hat viele Vorteile:  Für Hundehalter:innen liegen Sauberkeit und Handhabung ganz weit vorn. Aber auch für die Vierbeiner gibt es ein entschiedenes Pro:  der Abrieb der Zänne. Denn Zahnstein kann eine große Gefahr für Hunde sein. Er fördert Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch. Zahnstein wirkt sich aber auch auf den ganzen Organismus aus.  Erkrankungen des Herzens, der Niere und anderer Organe können begünstigt werden.

Zugegeben, die meisten Hunde würden selbst das Nassfutter wählen. Nassfutter hat einen höheren Wassergehalt und unterstützt somit die tägliche Trinkmenge des Hundes zu erreichen. . Besonders bei Vierbeinern, die nicht ausreichend trinken oder Probleme mit Zahnfleisch und Zähnen haben, ist dies in der Regel die bessere Wahl.

Generell gilt jedoch: Die Zutaten sind essenziell. Es müssen alle entscheidenden Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein. Zucker und Geschmacksverstärker gehören nicht ins Hundefutter. Hundehalter:innen sollten außerdem im Laufe des Lebens ihrer Vierbeiner die Futtermenge und Futtervarianten überprüfen. Denn Aktivität, Alter sowie der Gesundheitszustand sind wichtige Faktoren, die bei der Futterauswahl beachtet werden müssen. Im Zweifel einfach tierärztlichen Rat einholen. Die Expert:innen kennen den Hund und berät auch bei der Ernährung des treuen Gefährten. Damit es beim Zahnarzt nicht zu unerwartet hohen Kosten kommt, sollte für den Hund immer eine Hunde-Krankenversicherung abgeschlossen werden.

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