Dirofilaria. Herzwurm.
Tiergesundheit

Herzwurm beim Hund: Warum Vorsorge so wichtig ist

01.07.2026

Du möchtest mit deinem Hund in den Süden reisen? Oder einen Vierbeiner aus dem Ausland adoptieren? Dann solltest du dich mit dem Thema Mittelmeerkrankheiten beschäftigen. Damit sind verschiedene Erkrankungen gemeint, die vor allem in Mittelmeerländern verbreitet sind und häufig durch Parasiten oder andere Krankheitserreger übertragen werden.

Eine der bekanntesten Mittelmeerkrankheiten bei Hunden ist die Dirofilariose. Sie wird durch den Herzwurm hervorgerufen. Der Herzwurm gilt als besonders tückisch. Er kann über Monate hinweg unbemerkt bleiben und währenddessen erhebliche Schäden im Körper des Hundes verursachen.

In unserem Artikel erklären wir dir alles, was du über die Herzwurmerkrankung wissen musst.

Was ist ein Herzwurm?

Der Herzwurm trägt den biologischen Namen Dirofilaria immitis. Er ist ein Vertreter der Fadenwürmer und gehört zur Familie der Filarien. Ausgewachsene Herzwürmer sind etwa einen Millimeter dick und können bis zu 30 Zentimeter lang werden. Weibliche Exemplare sind meist größer als männliche.

Der Name „Herzwurm“ kann etwas irreführend sein. Ausgewachsene Würmer leben überwiegend in den Lungenarterien. Dabei handelt es sich um die Blutgefäße, die das Blut vom Herzen zur Lunge transportieren. Bei einem stärkeren Befall können die Parasiten auch die rechte Herzhälfte und die große Hohlvene erreichen.

Herzwürmer siedeln sich in den großen Blutgefäßen der Lunge an. Dadurch kann der Blutfluss beeinträchtigt werden. Gleichzeitig kann der Befall Entzündungen und Veränderungen an den Gefäßwänden hervorrufen. Das Herz muss dann mehr Kraft aufbringen, um das Blut durch die Lunge und weiter zu anderen Organen zu pumpen.

Im Verlauf kann sich die rechte Herzkammer vergrößern und ihre Pumpfunktion nachlassen. Daraus kann sich eine Rechtsherzinsuffizienz entwickeln.

Bei einem sehr starken Befall können Herzwürmer bis in die große Hohlvene gelangen. Dadurch kann der Blutfluss zum Herzen erheblich beeinträchtigt werden. Dieser als Caval-Syndrom bezeichnete Zustand ist ein tiermedizinischer Notfall und für betroffene Hunde lebensgefährlich.

Wie stecken sich Hunde mit Herzwürmern an?

Der Herzwurm wird durch Stechmücken übertragen. Eine direkte Übertragung von Hund zu Hund ist nicht möglich.

Der Übertragungsweg verläuft folgendermaßen:

  1. Ein bereits infizierter Hund trägt sogenannte Mikrofilarien im Blut. Dabei handelt es sich um frühe Entwicklungsstadien des Herzwurms.
  2. Sticht eine Mücke den infizierten Hund, nimmt sie die Mikrofilarien mit dem Blut auf.
  3. In der Mücke entwickeln sich die Larven bei geeigneten Temperaturen zu einem infektiösen Stadium weiter.
  4. Sticht die Mücke anschließend einen anderen Hund, gelangen die infektiösen Larven über die Einstichstelle in dessen Körper.
  5. Im Unterhaut- und Muskelgewebe entwickeln sich die Larven über mehrere Stadien weiter.
  6. Anschließend wandern sie in die Blutgefäße der Lunge und entwickeln sich dort zu ausgewachsenen Herzwürmern.
  7. Nach der Paarung setzen die weiblichen Würmer Mikrofilarien frei, die im Blut des Hundes zirkulieren.

Wird der infizierte Hund nun erneut von einer Stechmücke gestochen, kann der Übertragungszyklus von vorne beginnen.

Von der Infektion bis zum Nachweis ausgewachsener Würmer vergehen in der Regel mehrere Monate. Wie hoch das Infektionsrisiko ist, hängt unter anderem von der Zahl infizierter Tiere, dem Vorkommen geeigneter Stechmücken und den klimatischen Bedingungen ab.

Wo sind Herzwürmer verbreitet?

Der Herzwurm ist vor allem in warmen und feuchten Klimazonen verbreitet. Dazu zählen tropische und subtropische Regionen in Amerika, Asien, Afrika und Australien.

In Europa gilt der Mittelmeerraum als wichtiges Verbreitungsgebiet. Betroffen sind unter anderem Regionen in:

  • Spanien
  • Portugal
  • Südfrankreich
  • Italien
  • Griechenland
  • den Kanarischen Inseln
  • Teilen Südost- und Osteuropas

Auch in Ländern wie Rumänien, Ungarn, Serbien und der Slowakei kommt der Parasit vor.

Deutschland zählt bislang nicht zu den klassischen Endemiegebieten. Die meisten hier diagnostizierten Infektionen stehen mit Auslandsaufenthalten oder mit Hunden in Verbindung, die aus betroffenen Ländern importiert oder adoptiert wurden.

Die geografische Verbreitung kann sich jedoch verändern. Steigende Temperaturen, längere Aktivitätszeiten von Stechmücken, die Ausbreitung geeigneter Mückenarten und die Einreise infizierter Hunde können dazu beitragen, dass sich der Parasit weiter nach Norden ausbreitet. Deshalb lässt sich eine lokale Übertragung auch in bislang wenig betroffenen Regionen nicht grundsätzlich ausschließen.

Symptome einer Herzwurmerkrankung

Ob und wie stark sich Symptome zeigen, hängt unter anderem von der Anzahl der Würmer, der Dauer der Infektion, der Größe des Hundes und seiner körperlichen Belastung ab. Bei einem geringen Befall bleiben Hunde häufig über Monate hinweg unauffällig. Währenddessen können bereits Schäden an den Lungengefäßen und am Herzen entstehen.

Typische Anzeichen einer Herzwurmerkrankung sind:

  • trockener, anhaltender Husten
  • erschwerte oder beschleunigte Atmung
  • schnelle Erschöpfung bei Bewegung
  • nachlassende Leistungsfähigkeit
  • Abgeschlagenheit und Schwäche
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • blasse Schleimhäute
  • Ohnmachtsanfälle oder Kreislaufprobleme
  • Wassereinlagerungen im Bauchraum oder an den Beinen

Wassereinlagerungen können auf eine fortgeschrittene Belastung des Herz-Kreislauf-Systems und eine Rechtsherzinsuffizienz hinweisen.

Bei einem sehr starken Befall kann es zum Caval-Syndrom kommen. Mögliche Anzeichen sind starke Schwäche, Atemnot, blasse Schleimhäute, dunkel verfärbter Urin und ein plötzlicher Kreislaufzusammenbruch. In diesem Fall muss der Hund sofort tiermedizinisch behandelt werden.

So wird ein Herzwurm beim Hund diagnostiziert

Bei Verdacht auf eine Herzwurmerkrankung wird der Tierarzt oder die Tierärztin zunächst eine ausführliche Anamnese erstellen. Ein wichtiger Hinweis liegt vor, wenn der Hund aus einem Risikogebiet stammt oder sich dort aufgehalten hat.

Der Anamnese schließt sich eine allgemeine körperliche Untersuchung an. Dabei werden insbesondere Herz und Lunge abgehört. Für eine zuverlässige Diagnose werden meist mehrere Untersuchungsverfahren miteinander kombiniert.

Antigentest

Ein Antigentest weist bestimmte Bestandteile geschlechtsreifer weiblicher Herzwürmer im Blut nach. Da diese Antigene erst von ausgewachsenen Würmern gebildet werden, kann der Test in den ersten Monaten nach einer Infektion noch negativ ausfallen.

Auch bei einem Befall ausschließlich mit männlichen Würmern oder bei einer sehr geringen Anzahl weiblicher Würmer kann das Ergebnis negativ sein. Ein negativer Test schließt eine Infektion daher nicht in jeder Situation sicher aus.

Mikrofilarientest

Mit einem Mikrofilarientest wird untersucht, ob sich frühe Entwicklungsstadien des Herzwurms im Blut befinden. Dafür können verschiedene mikroskopische Verfahren eingesetzt werden.

Auch hier bedeutet ein negatives Ergebnis nicht zwangsläufig, dass keine Infektion vorliegt. Manche infizierten Hunde tragen keine nachweisbaren Mikrofilarien im Blut. Zudem können Mikrofilarien anderer Filarienarten ähnlich aussehen.

PCR-Verfahren

Mithilfe eines PCR-Verfahrens kann Erbmaterial des Parasiten nachgewiesen werden. Das Verfahren kann dabei helfen, die genaue Filarienart zu bestimmen.

Das ist wichtig, weil in Europa neben Dirofilaria immitis weitere Filarienarten vorkommen. Dazu gehört beispielsweise der Hautwurm Dirofilaria repens. Die gesundheitlichen Folgen und die erforderliche Behandlung unterscheiden sich je nach Art.

Röntgen, Ultraschall und weitere Diagnostik

Wurde eine Infektion nachgewiesen oder besteht ein starker Verdacht, kommen häufig weitere Untersuchungen zum Einsatz:

  • Röntgenuntersuchung: Sie kann Veränderungen an den Lungengefäßen, am Lungengewebe und am Herzen sichtbar machen.
  • Herzultraschall: Er ermöglicht eine Beurteilung der Herzfunktion. Bei einem stärkeren Befall können teilweise auch Würmer in den Gefäßen oder Herzkammern sichtbar sein.
  • Blutuntersuchung: Sie liefert Hinweise auf Entzündungen, Blutarmut sowie mögliche Veränderungen der Leber- und Nierenwerte.
  • Urinuntersuchung: Sie kann zeigen, ob die Nieren bereits beeinträchtigt sind oder Eiweiß über den Urin verloren geht.

Die Untersuchungen helfen dabei, den Schweregrad der Erkrankung einzuschätzen und die Behandlung individuell zu planen.

Herzwurmerkrankung beim Hund behandeln

Die Therapie einer Herzwurmerkrankung ist aufwendig und muss auf den Gesundheitszustand des Hundes abgestimmt werden. Sie erfolgt nach einem festgelegten Stufenschema.

Zu den möglichen Bestandteilen der Behandlung gehören:

  • ein Antibiotikum mit dem Wirkstoff Doxycyclin
  • ein Wirkstoff aus der Gruppe der makrozyklischen Laktone
  • ein Medikament zur Abtötung ausgewachsener Herzwürmer
  • begleitende Medikamente gegen Entzündungen oder weitere Beschwerden
  • eine strikte Einschränkung der körperlichen Aktivität

Doxycyclin richtet sich gegen Bakterien der Gattung Wolbachia, die in enger Beziehung zu den Herzwürmern leben und für deren Entwicklung und Fortpflanzung eine wichtige Rolle spielen.

Zur Behandlung ausgewachsener Herzwürmer wird häufig der Wirkstoff Melarsomin eingesetzt. Das genaue Behandlungsschema legt der Tierarzt oder die Tierärztin anhand der aktuellen Leitlinien und des individuellen Befunds fest.

Eine Therapie ist für den Hund nicht ohne Risiko. Wenn ausgewachsene Würmer absterben, werden ihre Überreste mit dem Blutstrom in kleinere Lungengefäße transportiert. Dort können sie Gefäße verstopfen und schwere Entzündungsreaktionen oder eine Lungenembolie auslösen.

Deshalb ist eine strikte Bewegungseinschränkung vor, während und nach der Behandlung besonders wichtig. Der Hund darf sich nur so viel bewegen, wie es tierärztlich erlaubt wurde. Jede starke körperliche Belastung erhöht den Blutfluss durch die Lunge und damit das Risiko schwerer Komplikationen.

Bei einem Caval-Syndrom kann eine operative Entfernung der Würmer aus dem Herzen oder der Hohlvene erforderlich sein.

Die Prognose hängt stark davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt und behandelt wird. Je länger Herzwürmer unentdeckt bleiben, desto größer ist das Risiko für bleibende Schäden an den Lungengefäßen und am Herzen.

Eine Hundekrankenversicherung kann im Ernstfall vor hohen Tierarztkosten schützen. So kann der Vierbeiner entsprechend dem medizinischen Bedarf untersucht und behandelt werden.

Herzwurm beim Hund vorbeugen: Geht das?

Wer mit seinem Hund in ein Risikogebiet reist, sollte die Vorbeugung frühzeitig mit dem Tierarzt oder der Tierärztin besprechen. Die passende Strategie richtet sich unter anderem nach Reiseziel, Reisezeit, Aufenthaltsdauer und den verwendeten Präparaten.

Folgende Maßnahmen können das Infektionsrisiko reduzieren:

Mückenschutz

Repellierende Präparate können dazu beitragen, Stiche durch bestimmte Stechmücken zu verhindern. Je nach Produkt stehen beispielsweise Spot-on-Präparate oder Halsbänder zur Verfügung.

Nicht jedes Mittel gegen Zecken oder Flöhe schützt automatisch auch vor Stechmücken. Es sollte daher gezielt ein für Hunde zugelassenes Präparat verwendet werden, das für das jeweilige Reiseziel geeignet ist.

Physischer Schutz vor Mücken

Zusätzlich können folgende Maßnahmen helfen:

  • den Hund während besonders hoher Mückenaktivität möglichst im Haus halten
  • Fenster und Türen mit Insektenschutzgittern sichern
  • Moskitonetze am Schlafplatz verwenden
  • stehende Gewässer in unmittelbarer Nähe meiden

Stechmücken können je nach Art zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv sein. Ein Schutz ausschließlich während der Dämmerung reicht deshalb nicht immer aus.

Vorbeugende Medikamente

Zur Vorbeugung stehen verschreibungspflichtige Medikamente aus der Gruppe der makrozyklischen Laktone zur Verfügung. Sie töten frühe Larvenstadien ab, bevor diese sich zu ausgewachsenen Würmern entwickeln können.

Je nach Präparat werden sie in regelmäßigen Abständen während des möglichen Übertragungszeitraums und nach der Rückkehr verabreicht. Der genaue Beginn und die Dauer der Anwendung müssen tierärztlich festgelegt werden. Eine gewöhnliche Entwurmung schützt nicht automatisch vor Herzwürmern.

Besonders wirksam ist eine Kombination aus Mückenschutz und vorbeugender Behandlung gegen die übertragenen Larvenstadien.

Wer einen Hund aus einem Risikogebiet adoptiert, sollte sich vergewissern, dass das Tier fachgerecht auf Herzwürmer untersucht wurde. Da eine frische Infektion in den ersten Monaten möglicherweise noch nicht nachweisbar ist, kann eine spätere Kontrolluntersuchung notwendig sein.

Fazit

Der Herzwurm ist ein tückischer Parasit. Er kann über Monate hinweg unbemerkt bleiben und währenddessen erhebliche Schäden an den Lungengefäßen und am Herzen verursachen. Eine Behandlung ist möglich, aber aufwendig und mit Risiken verbunden.

Mit einem geeigneten Mückenschutz und tierärztlich verordneten Präparaten lässt sich das Infektionsrisiko deutlich reduzieren. Vor einer Reise in ein Risikogebiet sollte deshalb rechtzeitig tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Sollte sich ein Hund trotzdem infizieren, sind eine frühzeitige Diagnose, eine leitliniengerechte Behandlung und eine konsequente Bewegungseinschränkung entscheidend. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind in der Regel die Aussichten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Herzwurmerkrankung beim Hund

Kann ein Herzwurm für einen Hund tödlich sein?

Ja. Eine Herzwurmerkrankung kann die Lungengefäße und das Herz schwer schädigen. Bei einem starken Befall drohen eine Rechtsherzinsuffizienz, Gefäßverschlüsse oder ein Caval-Syndrom. Ohne rechtzeitige medizinische Behandlung kann die Erkrankung tödlich verlaufen.

Ist der Herzwurm auch für Menschen gefährlich?

Auch Menschen können durch infizierte Stechmücken mit Larven von Dirofilaria immitis in Kontakt kommen. Der Mensch ist jedoch ein Fehlwirt. Die Larven entwickeln sich im menschlichen Körper normalerweise nicht zu geschlechtsreifen Würmern.

In seltenen Fällen können abgestorbene Larven kleine Knoten in der Lunge oder anderen Geweben verursachen. Diese werden häufig zufällig bei einer bildgebenden Untersuchung entdeckt.

Können auch andere Tiere als Hunde betroffen sein?

Ja. Neben Hunden können sich auch Katzen und verschiedene Wildtiere infizieren. Zu den natürlichen Wirten gehören unter anderem Füchse, Wölfe und Kojoten.

Katzen infizieren sich seltener als Hunde und tragen meist nur wenige Würmer. Trotzdem kann bereits eine geringe Anzahl von Würmern schwere Atemwegs- oder Herzprobleme verursachen. Auch das Absterben unreifer Würmer kann bei Katzen starke Entzündungsreaktionen in der Lunge auslösen.

Wie oft sollte ich meinen Hund auf Herzwürmer testen lassen?

Wie häufig ein Test sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risiko ab. Hunde, die in einem Endemiegebiet leben oder regelmäßig dorthin reisen, sollten nach tierärztlicher Empfehlung getestet werden. Häufig werden regelmäßige, teilweise jährliche Untersuchungen empfohlen.

Bei Hunden in Deutschland richtet sich die Notwendigkeit vor allem nach Auslandsaufenthalten, Herkunft und angewandter Prophylaxe. Nach einer möglichen Ansteckung kann ein zeitlich versetzter Test erforderlich sein, da eine frische Infektion nicht sofort nachweisbar ist.

Gibt es eine Impfung gegen Herzwürmer?

Nein, eine Impfung gegen Herzwürmer gibt es nicht. Vorbeugend werden Mückenschutz und spezielle verschreibungspflichtige Medikamente eingesetzt, die frühe Larvenstadien abtöten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Herzwurm und einem Hautwurm?

Der Hautwurm Dirofilaria repens ist ein naher Verwandter des Herzwurms. Beide Parasiten werden durch Stechmücken übertragen, siedeln sich aber in unterschiedlichen Körperregionen an.

Dirofilaria immitis lebt vor allem in den Lungenarterien und kann Herz und Lunge schwer schädigen. Dirofilaria repens siedelt sich überwiegend im Unterhautgewebe an und kann dort Knoten, Schwellungen, Juckreiz oder andere Hautveränderungen verursachen.

Kann ein Hund nach einer Behandlung vollständig gesund werden?

Bei einer frühen Diagnose und erfolgreichen Behandlung kann sich ein Hund vollständig erholen. Bereits entstandene Veränderungen an den Lungengefäßen oder am Herzen können jedoch bestehen bleiben. Deshalb sind Kontrolluntersuchungen auch nach Abschluss der Therapie wichtig.

Verschwindet der Herzwurm ohne Behandlung?

Nein. Ohne Behandlung können erwachsene Herzwürmer mehrere Jahre im Körper des Hundes überleben und die Erkrankung weiter verschlimmern. Eine Selbstheilung ist nicht zu erwarten. Bei Verdacht auf eine Infektion ist deshalb eine tierärztliche Untersuchung erforderlich.

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