Haarverlust ist bei Hunden nichts Ungewöhnliches. Fast jeder Vierbeiner verliert täglich ein paar Haare. Zudem wechseln viele Rassen zweimal im Jahr ihr Fell. In dieser Zeit landen deutlich mehr Haare in der Bürste, in der Wohnung und auf der Kleidung als sonst. Dieser Prozess ist völlig normal.
Anders sieht es aus, wenn der Haarausfall über das gewohnte Maß hinausgeht. Verliert ein Hund büschelweise Fell oder entstehen kahle Stellen, kann ein gesundheitliches Problem dahinterstecken. Das gilt besonders, wenn weitere Symptome wie Juckreiz oder Hautveränderungen hinzukommen.
In unserem Artikel erklären wir dir, welche Ursachen Haarausfall beim Hund haben kann und wann du tierärztlichen Rat einholen solltest.
Der normale Haarausfall beim Hund
Wenn ein Hund Haare verliert, ist das erst einmal kein Grund zur Sorge. Genau wie Menschenhaare durchlaufen Hundehaare einen natürlichen Zyklus. Er besteht aus mehreren Phasen:
- Wachstumsphase: Das Haar wird in der Haarwurzel beziehungsweise im Haarfollikel neu gebildet. Es wächst und wird länger.
- Übergangsphase: Das Haar hört auf zu wachsen und hat seine endgültige Länge erreicht.
- Ruhephase: Das Haar wächst nicht weiter und verbleibt zunächst im Follikel.
- Ausfallphase: Das alte Haar fällt schließlich aus und macht Platz für neues Haar.
Dieser Zyklus läuft bei Hunden in unterschiedlichem Tempo an verschiedenen Körperstellen ab. Deswegen ist ein gewisses Maß an Haarausfall im Alltag ganz normal.
Zum saisonalen Fellwechsel
Viele Hunderassen wechseln zweimal im Jahr verstärkt ihr Fell. Das ist ein natürlicher Prozess, mit dem sich das Haarkleid an die jahreszeitlichen Bedingungen anpasst.
Im Frühjahr verliert der Hund einen Teil seines dichteren Winterfells. Im Herbst wird das Haarkleid bei vielen Hunden wieder dichter.
Wie stark ein Hund während des Fellwechsels haart, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Rolle spielt beispielsweise die Fellstruktur. Manche Rassen besitzen zusätzlich zum Deckhaar eine ausgeprägte Unterwolle und verlieren während des Fellwechsels entsprechend viele Haare.
Auch Haltung und Umgebungstemperatur können einen Einfluss haben. Bei Hunden, die überwiegend in beheizten Innenräumen leben, kann der Fellwechsel weniger deutlich abgegrenzt sein und sich über einen längeren Zeitraum verteilen.
Wann wird Haarausfall zum Warnsignal?
Haarausfall beim Hund kann ein Warnsignal sein, wenn er mit weiteren Symptomen einhergeht oder hinsichtlich Zeitpunkt und Ausmaß untypisch ist.
Aufmerksam werden solltest du beispielsweise bei:
- plötzlich auftretendem Haarausfall außerhalb des üblichen Fellwechsels
- ungewöhnlich starkem Haarausfall
- kreisrunden oder symmetrischen kahlen Stellen
- Ausdünnung an bestimmten Körperregionen wie Flanken, Gesicht oder Rute
- Hautveränderungen wie Rötungen, Schuppen, Pusteln oder Krusten
- Juckreiz
- weiteren körperlichen Auffälligkeiten wie Gewichtsveränderungen, vermehrtem Durst oder Abgeschlagenheit
Bei solchen oder ähnlichen Anzeichen kann eine Erkrankung hinter dem Haarausfall stecken. Es ist daher sinnvoll, den Hund tierärztlich untersuchen zu lassen.
Krankheitsbedingter Haarausfall: Alopezie beim Hund
Haarausfall wird medizinisch als Alopezie bezeichnet. Dabei handelt es sich zunächst um ein Symptom, das zahlreiche unterschiedliche Ursachen haben kann.
Nicht-entzündliche Ursachen für Alopezie
Nicht-entzündliche Formen der Alopezie können beispielsweise symmetrisch auftreten und zunächst ohne ausgeprägten Juckreiz verlaufen. Mögliche Ursachen sind:
- Hormonelle Erkrankungen: zum Beispiel eine Schilddrüsenunterfunktion oder das Cushing-Syndrom
- Genetische Faktoren: beispielsweise Farbmutantenalopezie, follikuläre Dysplasien oder Alopezie X
- Nährstoffmangel: eine längerfristige Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen kann Haut und Fell beeinträchtigen
- Mechanische beziehungsweise verhaltensbedingte Ursachen: beispielsweise wiederholtes Lecken oder Beißen an bestimmten Körperstellen
Entzündliche Ursachen für Alopezie
Entzündliche Hauterkrankungen können ebenfalls zu Haarausfall führen. Häufig treten dabei zusätzlich Juckreiz, Rötungen, Krusten oder andere Hautveränderungen auf.
Mögliche Ursachen sind:
- Parasitenbefall: beispielsweise Milben oder Flöhe
- Infektionen: beispielsweise Dermatophyten oder bakterielle Hautentzündungen
- Allergien: beispielsweise Reaktionen auf Umweltallergene, Flohspeichel oder Futterbestandteile
- Immunbedingte Erkrankungen: verschiedene Erkrankungen des Immunsystems können Haut und Fell beeinträchtigen
Haarausfall beim Hund: Die häufigsten Ursachen im Detail
Krankhafter Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Im Folgenden stellen wir wichtige mögliche Auslöser näher vor.
Haarausfall durch hormonelle Störungen
Das Haarwachstum wird unter anderem hormonell beeinflusst. Erkrankungen des Hormonsystems können deshalb Veränderungen von Haut und Fell verursachen.
Bei bestimmten hormonellen Erkrankungen kann der Haarausfall relativ symmetrisch auftreten. Häufig sind beispielsweise Rumpf, Flanken, Hals oder Rute betroffen. Ausgeprägter Juckreiz ist nicht immer vorhanden, kann aber beispielsweise bei zusätzlichen Hautinfektionen auftreten.
Schilddrüsenunterfunktion
Eine mögliche hormonelle Ursache für Fellveränderungen ist die Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt. Dabei produziert die Schilddrüse nicht ausreichend Schilddrüsenhormone. Diese sind für zahlreiche Stoffwechselprozesse wichtig.
Mögliche Symptome sind unter anderem:
- Gewichtszunahme
- Müdigkeit und Trägheit
- Leistungsschwäche
- Kälteempfindlichkeit
- Veränderungen von Haut und Fell
Cushing-Syndrom
Auch das Cushing-Syndrom, medizinisch Hyperadrenokortizismus genannt, kann mit Haarausfall und Hautveränderungen einhergehen. Dabei ist der Körper über längere Zeit einer erhöhten Cortisolwirkung ausgesetzt.
Mögliche Symptome sind:
- starker Durst
- vermehrter Appetit
- häufiges Wasserlassen
- Veränderungen der Körperform
- Muskelschwäche
- vermehrtes Hecheln
- dünner werdende Haut und Fellverlust
Zur Diagnose hormoneller Erkrankungen können Blutuntersuchungen und weitere spezielle Tests notwendig sein. Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Grunderkrankung.
Haarausfall durch genetische Veranlagungen
Manche Formen des Haarausfalls sind erblich beziehungsweise genetisch bedingt. Sie treten bei bestimmten Rassen gehäuft auf und können sich bereits bei jungen Hunden zeigen.
Follikuläre Dysplasie
Unter dem Begriff follikuläre Dysplasie werden verschiedene erblich bedingte Störungen der Haarfollikel zusammengefasst. Dadurch können Haare abnormal wachsen, leichter abbrechen oder ausfallen.
Je nach Form können bestimmte Hunderassen häufiger betroffen sein. Dazu zählen unter anderem:
- Siberian Husky
- Alaskan Malamute
- Samojede
- Akita
- Portugiesischer Wasserhund
- Spanischer Wasserhund
- Irischer Wasserspaniel
- Curly Coated Retriever
- Dobermann
- Zwergpinscher
Die Behandlungsmöglichkeiten hängen von der jeweiligen Form ab. Wichtig ist unter anderem, haarlose beziehungsweise dünn behaarte Haut vor starker UV-Strahlung und zusätzlichen Hautproblemen zu schützen.
Farbmutantenalopezie
Die Farbmutantenalopezie, auch Color Dilution Alopecia genannt, tritt bei manchen Hunden mit genetisch verdünnten Fellfarben auf. Dazu können beispielsweise bestimmte blaugraue oder falbfarbene Fellvarianten gehören.
Bei betroffenen Hunden kommt es zu Veränderungen der Pigmentverteilung im Haar. Die Haare können dadurch brüchig werden und ausfallen. Zusätzlich können Hautveränderungen und sekundäre Infektionen auftreten.
Die Erkrankung ist nicht ursächlich heilbar. Je nach Beschwerden können jedoch eine angepasste Hautpflege und die Behandlung von Sekundärinfektionen notwendig sein.
Alopezie X
Bei der Alopezie X kommt es typischerweise zu einem fortschreitenden, meist symmetrischen Haarverlust insbesondere am Rumpf. Die betroffenen Hautbereiche können sich im Laufe der Zeit dunkler verfärben. Die genauen Ursachen und Mechanismen der Erkrankung sind bislang nicht vollständig geklärt.
Bestimmte Rassen mit dichtem Fell beziehungsweise nordischem Spitztyp sind häufiger betroffen.
Für die Alopezie X gibt es unterschiedliche Therapieansätze. Welche Behandlung infrage kommt, sollte individuell tierärztlich entschieden werden.
Haarausfall durch Nährstoffmangel
Haut und Haare benötigen verschiedene Nährstoffe für ihre normale Funktion. Eine längerfristige Unterversorgung kann deshalb zu Veränderungen des Fells und der Haut führen.
Bei Hunden, die mit einem bedarfsdeckenden Alleinfuttermittel ernährt werden, sind ausgeprägte ernährungsbedingte Mangelzustände allerdings eher selten. Sie können beispielsweise bei unausgewogenen selbst zusammengestellten Rationen oder bestimmten Erkrankungen auftreten.
Besteht der Verdacht auf einen Nährstoffmangel, sollte die Fütterung gemeinsam mit einem Tierarzt, einer Tierärztin oder einer entsprechend qualifizierten Ernährungsberatung überprüft werden. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht ohne konkreten Bedarf eingesetzt werden.
Haarausfall durch psychische Faktoren
Auch anhaltender Stress oder andere Verhaltensprobleme können indirekt zu Fellverlust führen. Manche Hunde lecken, beißen oder bearbeiten dabei wiederholt bestimmte Körperstellen. Dadurch können Haare abbrechen und Hautveränderungen entstehen.
Bevor Stress als Ursache angenommen wird, sollten körperliche Auslöser wie Schmerzen, Allergien, Infektionen oder Parasiten tierärztlich ausgeschlossen werden.
Die Behandlung richtet sich anschließend nach der Ursache. Neben der Versorgung vorhandener Hautveränderungen können Anpassungen der Lebensumstände und gegebenenfalls eine verhaltensmedizinische oder verhaltenstherapeutische Begleitung sinnvoll sein.
Haarausfall durch Parasiten
Parasiten können Hautveränderungen und Haarausfall beim Hund verursachen. Häufig entsteht der Fellverlust durch Entzündungen, Juckreiz sowie vermehrtes Kratzen, Lecken oder Beißen.
Flöhe
Flöhe ernähren sich vom Blut ihres Wirts. Ihre Stiche können Juckreiz verursachen. Besonders ausgeprägt kann dieser bei einer Flohspeichelallergie sein. Durch starkes Kratzen und Beißen können Hautentzündungen und Haarausfall entstehen.
Bei einem Flohbefall müssen je nach Situation nicht nur der betroffene Hund, sondern auch weitere Tiere im Haushalt und die Umgebung berücksichtigt werden.
Grabmilben
Grabmilben wie Sarcoptes scabiei var. canis verursachen beim Hund die Sarcoptes-Räude. Sie kann zu sehr starkem Juckreiz, Hautentzündungen, Krusten und Haarausfall führen.
Die Erkrankung ist zwischen Hunden ansteckend. Auch Menschen können nach Kontakt mit befallenen Tieren vorübergehend Hautreaktionen entwickeln.
Haarbalgmilben
Haarbalgmilben der Gattung Demodex können in geringer Zahl zur normalen Hautfauna des Hundes gehören. Vermehren sie sich übermäßig, kann eine Demodikose entstehen.
Eine lokale Demodikose kann zunächst mit umschriebenem Haarausfall und wenig oder keinem Juckreiz einhergehen. Bei zusätzlichen bakteriellen Hautinfektionen können weitere Beschwerden auftreten.
Welche Behandlung notwendig ist, hängt von der Art des Parasiten und dem Ausmaß des Befalls ab. Die Auswahl geeigneter Medikamente sollte tierärztlich erfolgen.
Haarausfall durch Hautpilze
Auch Pilze können Haut- und Fellveränderungen verursachen. Dabei spielen beim Hund unter anderem Dermatophyten und Hefepilze der Gattung Malassezia eine Rolle.
Dermatophyten
Dermatophyten sind Pilze, die keratinhaltige Strukturen wie Haut und Haare besiedeln können. Beim Hund spielen unter anderem Arten der Gattungen Microsporum und Trichophyton eine Rolle.
Eine Dermatophytose kann auch auf Menschen übertragen werden. Besonders bei engem Kontakt mit Kindern, älteren oder immungeschwächten Personen ist deshalb Vorsicht geboten.
Malassezien
Malassezien sind Hefepilze, die in geringer Zahl natürlicherweise auf der Haut vieler Hunde vorkommen. Unter bestimmten Bedingungen können sie sich stark vermehren und eine Malassezien-Dermatitis begünstigen.
Mögliche Symptome sind Juckreiz, Rötungen, fettige Haut, Schuppen und ein auffälliger Hautgeruch. Häufig liegt gleichzeitig eine Grunderkrankung wie eine Allergie vor.
Für die Diagnose von Pilzerkrankungen stehen je nach Verdacht verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise mikroskopische Untersuchungen, Pilzkulturen oder weitere diagnostische Verfahren. Die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Erreger und dem Ausmaß der Erkrankung.
Haarausfall durch bakterielle Infektionen
Auch bakterielle Hautinfektionen können zu Haarausfall führen. Beim Hund spielen dabei insbesondere Staphylokokken eine wichtige Rolle.
Mögliche Anzeichen einer Pyodermie sind Rötungen, Papeln, Pusteln, Krusten und Juckreiz. Sind die Haarfollikel betroffen, spricht man von einer bakteriellen Follikulitis.
Bakterielle Hautinfektionen treten häufig sekundär auf. Mögliche Grunderkrankungen sind beispielsweise Allergien, Parasitenbefall oder andere Störungen der Hautbarriere.
Deshalb sollte neben der Behandlung der Infektion möglichst auch die zugrunde liegende Ursache abgeklärt werden. Die Therapie richtet sich nach Art und Schweregrad der Erkrankung und kann unter anderem antiseptische beziehungsweise antimikrobielle Lokalbehandlungen oder in bestimmten Fällen Antibiotika umfassen.
Haarausfall durch Allergien
Allergische Erkrankungen können beim Hund starken Juckreiz verursachen. Durch Kratzen, Lecken und Beißen können Haare abbrechen und kahle Stellen entstehen. Mögliche Auslöser beziehungsweise Allergieformen sind unter anderem Umweltallergene, Flohspeichel und Bestandteile des Futters.
Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie beziehungsweise Futtermittelreaktion kann eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät mit anschließender Provokation notwendig sein. Die Diagnose von Umweltallergien erfolgt anhand der Krankengeschichte und des Ausschlusses anderer Ursachen. Allergietests können anschließend unter anderem bei der Auswahl von Allergenen für eine allergenspezifische Immuntherapie eingesetzt werden.
Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache und den Beschwerden des Hundes.
Haarausfall durch Autoimmunerkrankungen
Auch immunbedingte Erkrankungen können Hautveränderungen und Haarausfall verursachen.
Zu den bekannten Erkrankungen zählt beispielsweise Pemphigus foliaceus. Dabei können unter anderem Pusteln, Krusten und Haarausfall auftreten. Auch bestimmte Formen des Lupus erythematodes können Hautveränderungen verursachen.
Die Diagnose solcher Erkrankungen kann verschiedene Untersuchungen bis hin zu Hautbiopsien erforderlich machen. Die Behandlung erfolgt tierärztlich und kann Medikamente umfassen, die die Immunreaktion beeinflussen.
Fazit
Nicht jeder Haarausfall erfordert sofort einen Tierarztbesuch. Verstärktes Haaren während des Fellwechsels ist bei vielen Hunden normal und muss nicht behandelt werden.
Anders sieht es aus, wenn kahle Stellen entstehen, der Haarausfall ungewöhnlich stark oder plötzlich auftritt oder weitere Symptome wie Juckreiz, Hautveränderungen, Gewichtsveränderungen oder Abgeschlagenheit hinzukommen. Dann sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Haarausfall beim Hund
Wächst ausgefallenes Fell immer wieder nach?
Das hängt von der Ursache ab. Bei vielen behandelbaren Erkrankungen kann das Fell wieder nachwachsen, sobald die Ursache beseitigt beziehungsweise erfolgreich behandelt wurde. Sind die Haarfollikel dauerhaft geschädigt oder liegt eine bestimmte genetisch bedingte Erkrankung vor, kann das Nachwachsen dagegen eingeschränkt sein.
Können Medikamente Haarausfall auslösen?
Ja. Bestimmte Medikamente können Veränderungen von Haut und Fell verursachen. Auch eine längerfristige Behandlung mit Glukokortikoiden kann beispielsweise Haut- und Fellveränderungen begünstigen. Treten während einer medikamentösen Behandlung Veränderungen auf, solltest du diese mit deinem Tierarzt oder deiner Tierärztin besprechen und Medikamente nicht eigenständig absetzen.
Ist Haarausfall nach einer Kastration normal?
Eine Kastration kann bei manchen Hunden Veränderungen der Fellstruktur zur Folge haben. Ungewöhnlich starker Haarausfall oder kahle Stellen sollten jedoch tierärztlich abgeklärt werden.
Verändert sich das Fell mit zunehmendem Alter des Hundes?
Ja. Mit zunehmendem Alter kann sich das Fell eines Hundes verändern. Häufig treten beispielsweise graue oder weiße Haare auf, insbesondere im Gesichtsbereich. Auch Fellstruktur und Haardichte können sich verändern. Auffälliger oder plötzlich auftretender Haarausfall sollte jedoch nicht allein auf das Alter zurückgeführt werden.
Kann häufiges Baden zu Haarausfall führen?
Zu häufiges Baden oder ungeeignete Pflegeprodukte können die Hautbarriere reizen und Haut sowie Fell beeinträchtigen. Wie oft ein Hund gebadet werden sollte, hängt unter anderem von Felltyp, Hautgesundheit und verwendetem Shampoo ab.
Wie teuer kann die Behandlung von Haarausfall werden?
Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Entscheidend sind die Ursache, die notwendige Diagnostik und die Dauer der Behandlung. Gerade bei chronischen oder wiederkehrenden Hautproblemen können wiederholte tierärztliche Untersuchungen und Behandlungen notwendig werden.
Eine Hundekrankenversicherung kann dich je nach gewähltem Versicherungsschutz vor hohen Tierarztkosten schützen und dabei helfen, deinen Hund im Krankheitsfall bestmöglich versorgen zu lassen.






