Zecken zählen zu den häufigsten Parasiten, mit denen Pferde in Kontakt kommen. Die kleinen Spinnentiere halten sich unter anderem in hohem Gras, Sträuchern und an Waldrändern auf. Dort warten sie auf einen geeigneten Wirt, von dem sie sich abstreifen lassen.
Viele Menschen glauben, dass Zecken nur zwischen Frühling und Herbst aktiv sind. Das stimmt so nicht. Einige Zeckenarten können bereits bei Temperaturen von wenigen Grad über dem Gefrierpunkt aktiv werden. In milden Wintern ist deshalb auch außerhalb der klassischen Zeckensaison mit ihnen zu rechnen. Bei Frost und dauerhaft niedrigen Temperaturen nimmt ihre Aktivität dagegen deutlich ab.
Zecken sind nicht nur lästig, sondern potenziell gefährlich. Sie können während des Saugvorgangs Krankheitserreger übertragen, die bei Pferden gesundheitliche Beschwerden auslösen. Halterinnen und Halter sollten die Risiken kennen und ihr Pferd regelmäßig auf Zecken untersuchen. Wie sich Zecken entfernen lassen und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind, erklären wir in diesem Artikel.
Warum sind Zecken für Pferde gefährlich?
Zecken suchen sich bevorzugt Körperstellen mit dünner oder gut durchbluteter Haut. Dort ritzen sie die Haut mit ihren Mundwerkzeugen an und verankern ihren Stechapparat im Gewebe. Genau genommen beißen Zecken deshalb nicht, sondern stechen. Der umgangssprachliche Begriff „Zeckenbiss“ ist dennoch weit verbreitet.
Während des Saugvorgangs nehmen Zecken Blut und Gewebsflüssigkeit auf. Gleichzeitig geben sie Speichel in die Einstichstelle ab. Dieser enthält unter anderem Stoffe, die die Blutgerinnung und die örtliche Abwehrreaktion beeinflussen. Dadurch kann die Zecke über einen längeren Zeitraum unbemerkt Blut saugen.
Ein einzelner Zeckenstich verursacht bei einem gesunden Pferd häufig nur eine lokale Hautreaktion. Problematisch wird es, wenn die Zecke Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder einzellige Parasiten in sich trägt. Diese können während des Saugvorgangs auf das Pferd übertragen werden.
Wie groß das Infektionsrisiko ist, hängt von mehreren Faktoren ab:
- Zeckenart
- Region und Lebensraum
- vorhandene Krankheitserreger
- Dauer des Saugvorgangs
- Gesundheitszustand und Immunabwehr des Pferdes
Welche Krankheiten können Zecken auf Pferde übertragen?
Zu den durch Zecken übertragenen Erkrankungen, die bei Pferden in Deutschland oder nach Aufenthalten in anderen europäischen Regionen eine Rolle spielen können, gehören insbesondere:
- Borreliose
- equine granulozytäre Anaplasmose
- Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME
- equine Piroplasmose
Die Symptome dieser Erkrankungen sind häufig unspezifisch. Fieber, Mattigkeit oder Leistungsschwäche können zahlreiche Ursachen haben. Eine Diagnose lässt sich deshalb nicht allein anhand einzelner Symptome stellen. Je nach Verdacht sind Blutuntersuchungen und weitere diagnostische Verfahren erforderlich.
Borreliose
Die Lyme-Borreliose wird durch Bakterien aus dem Artenkomplex Borrelia burgdorferi sensu lato verursacht. Übertragen werden sie vor allem durch Zecken der Gattung Ixodes, zu denen der Gemeine Holzbock gehört.
Viele Pferde kommen im Laufe ihres Lebens mit Borrelien in Kontakt, ohne klinisch zu erkranken. Der Nachweis von Antikörpern im Blut zeigt deshalb zunächst nur, dass das Immunsystem Kontakt mit dem Erreger hatte. Er beweist nicht automatisch, dass bestehende Beschwerden durch Borrelien verursacht werden.
Mögliche Symptome, die im Zusammenhang mit einer Borrelieninfektion beschrieben werden, sind:
- Lahmheit oder steife Bewegungen
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Mattigkeit und Leistungsabfall
- Appetitlosigkeit
- Fieber
- Augenentzündungen
- selten neurologische Auffälligkeiten
- selten entzündliche Hautveränderungen
Die Diagnose ist anspruchsvoll, weil die Beschwerden unspezifisch sind und viele gesunde Pferde Borrelien-Antikörper besitzen. Neben Laborbefunden müssen daher das klinische Bild und mögliche andere Ursachen berücksichtigt werden.
Eine Behandlung erfolgt bei begründetem Verdacht in der Regel mit Antibiotika. Ob tatsächlich eine klinische Borreliose vorliegt und eine Therapie sinnvoll ist, sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt beurteilen.
Equine granulozytäre Anaplasmose
Die equine granulozytäre Anaplasmose wird durch das Bakterium Anaplasma phagocytophilum verursacht. Der Erreger befällt bestimmte weiße Blutkörperchen, die sogenannten neutrophilen Granulozyten.
Typische Symptome sind:
- plötzlich auftretendes, teilweise hohes Fieber
- Teilnahmslosigkeit
- Appetitlosigkeit
- geschwollene Beine beziehungsweise Ödeme
- Lahmheit oder Bewegungsunlust
- schwankender oder unsicherer Gang
- kleine Blutungen in Haut oder Schleimhäuten
- Veränderungen des Blutbildes, insbesondere eine verringerte Zahl an Blutplättchen
Die Erkrankung lässt sich in der Regel gut mit geeigneten Antibiotika und unterstützenden Maßnahmen behandeln. Eine zugelassene Impfung steht nicht zur Verfügung.
FSME
FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Sie wird durch das FSME-Virus verursacht und kann zu Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute führen. Da sich das Virus in den Speicheldrüsen der Zecke befindet, kann die Übertragung bereits früh während des Saugvorgangs beginnen.
Infektionen bei Pferden verlaufen häufig ohne erkennbare Symptome. Klinische Erkrankungen werden nur selten beschrieben. Wenn das zentrale Nervensystem betroffen ist, können jedoch schwere Symptome auftreten:
- Fieber
- Teilnahmslosigkeit oder auffällige Unruhe
- erhöhte Schreckhaftigkeit
- Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen
- Zittern oder Muskelzuckungen
- Schluckbeschwerden
- Krämpfe
- Bewusstseinsveränderungen
- Festliegen
Eine spezifische Behandlung gegen das Virus gibt es nicht. Die Therapie beschränkt sich auf unterstützende Maßnahmen und die Behandlung der Symptome. Auch eine regulär für Pferde zugelassene FSME-Impfung steht derzeit nicht zur Verfügung.
Equine Piroplasmose
Die equine Piroplasmose wird durch die einzelligen Blutparasiten Babesia caballi und Theileria equi hervorgerufen. Die Erreger befallen die roten Blutkörperchen und können diese schädigen oder zerstören.
In Deutschland werden Infektionen vor allem bei Pferden festgestellt, die aus betroffenen Regionen stammen oder dorthin gereist sind. Da geeignete Zeckenarten auch in Teilen Mitteleuropas vorkommen, ist eine Übertragung grundsätzlich möglich.
Mögliche Symptome sind:
- Fieber
- Appetitlosigkeit
- Mattigkeit und Leistungsschwäche
- blasse oder gelblich verfärbte Schleimhäute
- Blutarmut
- rötlich-brauner Urin
- Schweißausbrüche
- Gewichtsverlust
- erhöhte Herz- und Atemfrequenz
- Koliksymptome
- Wassereinlagerungen
Schwere Verläufe können zu Organstörungen und zum Tod führen. Die Behandlung erfolgt mit speziellen Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen. Eine allgemein verfügbare Impfung gibt es nicht.
Zecken richtig entfernen: So geht es
Eine festgesaugte Zecke sollte möglichst früh entfernt werden. Bei einigen Krankheitserregern steigt das Übertragungsrisiko mit der Dauer des Saugvorgangs. Andere Erreger können allerdings schon früher übertragen werden. Ein schnelles Entfernen ist deshalb sinnvoll, bietet aber keinen vollständigen Schutz vor einer Infektion.
Zum Entfernen eignen sich eine feine Pinzette, eine Zeckenzange oder ein anderes geeignetes Zeckenwerkzeug.
- Schiebe das Fell rund um die Zecke vorsichtig zur Seite.
- Fasse die Zecke möglichst hautnah am Stechapparat.
- Ziehe sie langsam, gleichmäßig und kontrolliert aus der Haut.
- Vermeide es, den Hinterleib der Zecke zu quetschen.
- Kontrolliere anschließend die Einstichstelle.
Ein ruckartiges Ziehen ist nicht notwendig. Entscheidend ist ein gleichmäßiger Zug. Je nach verwendetem Werkzeug können die Anwendungshinweise etwas abweichen.
Nach dem Entfernen kann die Stelle vorsichtig gereinigt werden. Bei Bedarf lässt sich ein für Pferde geeignetes Hautdesinfektionsmittel verwenden. Die Einstichstelle sollte in den folgenden Tagen beobachtet werden.
Öl, Alkohol, Klebstoff, Nagellack, Cremes oder andere Hausmittel sollten nicht auf die festgesaugte Zecke aufgetragen werden. Solche Substanzen entfernen sie nicht zuverlässig und können den Saugvorgang unnötig verlängern.
Was tun, wenn Teile der Zecke stecken bleiben?
Beim Entfernen kann es passieren, dass Teile des Stechapparats in der Haut zurückbleiben. Umgangssprachlich wird dann häufig gesagt, der „Kopf“ der Zecke sei stecken geblieben. Meist handelt es sich jedoch um Teile der Mundwerkzeuge und nicht um den vollständigen Kopf.
Versuche nicht, tief sitzende Reste mit einer Nadel oder einem anderen spitzen Gegenstand aus der Haut herauszuschneiden. Dadurch kann das Gewebe zusätzlich verletzt werden.
Häufig stößt die Haut kleine Reste im Rahmen der natürlichen Wundheilung selbst ab. Die Stelle sollte sauber gehalten und beobachtet werden. Eine weitere Übertragung von Erregern durch die zurückgebliebenen Mundwerkzeuge ist nicht zu erwarten, da der Körper der Zecke entfernt wurde.
Tierärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn:
- die Stelle deutlich anschwillt
- eine starke Rötung oder Wärme entsteht
- Eiter oder Flüssigkeit austritt
- das Pferd schmerzhaft reagiert
- sich ein größerer Knoten bildet
- das Pferd in den folgenden Tagen Fieber oder andere Krankheitssymptome entwickelt
Checkliste: So schützt du dein Pferd vor Zecken
Einen hundertprozentigen Schutz vor Zecken gibt es nicht. Mit einigen Maßnahmen lässt sich die Zahl der Zeckenstiche jedoch reduzieren.
Pferd regelmäßig absuchen
Untersuche dein Pferd nach dem Weidegang und nach Ausritten gründlich. Achte besonders auf Körperstellen mit dünner Haut oder dichtem, schwer einsehbarem Fell.
Häufig betroffene Stellen sind:
- Kopf und Ohren
- Nüstern und Maulbereich
- Ganaschen
- Mähnenkamm
- Brust
- Achselbereich
- Unterbauch
- Innenseiten der Oberschenkel
- Schlauch- oder Euterregion
- Schweifansatz
Kleine Zecken können leicht übersehen werden. Fahre deshalb nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen über die Haut.
Nur geeignete Zeckenschutzmittel verwenden
Für Pferde werden verschiedene Repellentien und Insektenschutzmittel angeboten. Nicht jedes Produkt wirkt jedoch zuverlässig gegen Zecken. Die Wirksamkeit und Wirkdauer können sich deutlich unterscheiden.
Verwende ausschließlich Mittel, die ausdrücklich für Pferde vorgesehen sind. Produkte für Hunde, Katzen oder Menschen dürfen nicht eigenmächtig auf ein Pferd übertragen werden. Wirkstoffe und Dosierungen können ungeeignet sein oder unerwünschte Reaktionen verursachen.
Am besten lässt du dich tierärztlich dazu beraten, welches Präparat für dein Pferd, seine Haltung und die regionale Zeckensituation geeignet ist. Beachte außerdem die vorgeschriebene Anwendung, mögliche Wartezeiten und Vorgaben für Turnierpferde.
Weiden und Ausläufe pflegen
Zecken bevorzugen feuchte, geschützte Bereiche mit höherer Vegetation. Ein durchdachtes Weidemanagement kann deshalb helfen, geeignete Lebensräume in unmittelbarer Nähe der Pferde zu verringern.
Sinnvolle Maßnahmen sind:
- hohes Gras regelmäßig mähen
- Gebüsch und dichten Bewuchs an häufig genutzten Wegen zurückschneiden
- Laub- und Pflanzenreste entfernen
- feuchte Randbereiche nach Möglichkeit begrenzen
- Zäune und Aufenthaltsflächen von dichtem Unterholz freihalten
Vollständig beseitigen lassen sich Zecken dadurch nicht. Die Maßnahmen können die Begegnung mit ihnen aber reduzieren.
Gesundheitszustand beobachten
Beobachte dein Pferd nach einem Zeckenfund aufmerksam. Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Erkrankung. Treten jedoch Fieber, Mattigkeit, Lahmheit, geschwollene Beine, neurologische Auffälligkeiten oder ein deutlicher Leistungsabfall auf, sollte das Pferd tierärztlich untersucht werden.
Eine vorbeugende Blutuntersuchung nach jedem einzelnen Zeckenstich ist normalerweise nicht erforderlich. Ob eine Diagnostik sinnvoll ist, hängt von den Symptomen, dem Aufenthaltsort, der Zeckenart und der Krankengeschichte des Pferdes ab.
Gut zu wissen: Eine Pferdekrankenversicherung kann vor hohen Kosten schützen, wenn das Pferd tierärztlich untersucht oder behandelt werden muss. Welche Vorsorgeleistungen und Impfungen übernommen werden, hängt vom gewählten Tarif und den Versicherungsbedingungen ab.
Fazit
Zecken gehören zu den Risiken, die mit Weidegang und Bewegung im Freien verbunden sind. Sie können nicht nur lokale Hautreaktionen hervorrufen, sondern auch unterschiedliche Krankheitserreger auf Pferde übertragen.
Der wichtigste Schutz besteht darin, das Pferd regelmäßig und gründlich abzusuchen und festgesaugte Zecken möglichst früh zu entfernen. Ergänzend können ein gutes Weidemanagement und geeignete, ausdrücklich für Pferde vorgesehene Schutzmittel helfen.
Nicht jeder Zeckenstich führt zu einer Erkrankung. Treten nach einem Zeckenfund jedoch Fieber, Mattigkeit, Lahmheit, geschwollene Beine oder neurologische Veränderungen auf, ist eine tierärztliche Untersuchung wichtig. Je früher eine mögliche Erkrankung erkannt wird, desto besser lässt sie sich in vielen Fällen behandeln.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Zecken beim Pferd
Ist die Hyalomma-Zecke auch für Pferde in Deutschland eine Gefahr?
Zecken der Gattung Hyalomma sind ursprünglich vor allem in wärmeren Regionen Afrikas, Asiens und Südeuropas verbreitet. Einzelne Exemplare werden regelmäßig durch Zugvögel nach Deutschland eingeschleppt. In besonders warmen Jahren können eingeschleppte Entwicklungsstadien hier zu ausgewachsenen Zecken heranreifen.
Im Unterschied zu heimischen Zeckenarten warten Hyalomma-Zecken nicht ausschließlich passiv auf einen Wirt. Sie besitzen gut entwickelte Augen und können potenzielle Wirte aktiv über eine gewisse Entfernung verfolgen. Häufig befallen sie größere Säugetiere, darunter auch Pferde.
Funde sollten ernst genommen werden. Eine Zecke kann vorsichtig entfernt und zur Bestimmung an eine geeignete tiermedizinische oder wissenschaftliche Stelle geschickt werden. Ob sich Hyalomma-Zecken dauerhaft in Deutschland etablieren können, hängt unter anderem von den klimatischen Bedingungen ab.
Können sich Zecken von Bäumen auf ihren Wirt fallen lassen?
Nein. Zecken springen nicht und lassen sich normalerweise nicht von Bäumen fallen. Viele heimische Arten halten sich in Bodennähe, in Gräsern, Kräutern oder niedrigen Sträuchern auf. Von dort werden sie von einem vorbeistreifenden Tier abgestreift.
Die genaue Höhe hängt von der Zeckenart und ihrem Entwicklungsstadium ab. Meist befinden sie sich deutlich unterhalb der Baumkrone.
Können Zeckenschutzmittel für Hunde auch bei Pferden angewendet werden?
Nein. Produkte für Hunde sind für die Anwendung bei Pferden nicht automatisch geeignet. Wirkstoff, Konzentration, Trägerstoffe und Dosierung können sich erheblich unterscheiden.
Für Pferde sollten nur ausdrücklich geeignete Produkte verwendet werden. Im Zweifel ist eine Rücksprache mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt erforderlich.
Kann ich die Zecke vor dem Entfernen betäuben?
Nein. Alkohol, Öl, Klebstoff, Nagellack oder Cremes sind zum Entfernen einer festgesaugten Zecke ungeeignet. Sie lösen die Zecke nicht zuverlässig und können den Vorgang verzögern.
Die sicherste Methode besteht darin, die Zecke mit einem geeigneten Werkzeug möglichst hautnah zu fassen und gleichmäßig herauszuziehen.
Muss mein Pferd nach jedem Zeckenstich untersucht werden?
Nein. Die meisten Zeckenstiche verursachen keine Erkrankung. Eine tierärztliche Untersuchung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Einstichstelle stark entzündet ist oder das Pferd in den folgenden Tagen beziehungsweise Wochen auffällige Symptome entwickelt.
Dazu zählen insbesondere Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Lahmheit, geschwollene Beine, ein unsicherer Gang oder ein deutlicher Leistungsabfall.
Kann man Pferde gegen Borreliose impfen?
Für Pferde steht in Deutschland derzeit keine allgemein verfügbare, regulär zugelassene Borreliose-Impfung zur Verfügung. Impfstoffe für Hunde dürfen nicht eigenmächtig bei Pferden angewendet werden.
Der wichtigste Schutz besteht deshalb darin, Zecken möglichst früh zu finden und zu entfernen sowie die Zahl der Zeckenstiche durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.


